Am 27. Juli fand über die Mittagszeit wieder unser 40-minütiger digitaler Lunchtalk statt, diesmal zum Thema „Fortbildungsmöglichkeiten für Leute in der Finanzindustrie“.

Moderiert von Fondsfrau Anke Dembowski, diskutierten folgende drei Panelisten:

  • Veronika Lammer, Financial Experts Analyse und Training OG
  • Klaus Beinke, Geschäftsführer DVFA GmbH Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management GmbH
  • Annika Peters, Finanzplanerin (CFP), Beraterin & Geschäftsführerin bei der FrauenFinanzBeratung Barbara Rojahn & Kolleginnen

Offenbar steht das Thema Fort- und Weiterbildung hoch im Kurs, denn mit 81 Anmeldungen war das Interesse für dieses Lunchtalk sehr hoch.

Folgende Ergebnisse lassen sich aus der Diskussion festhalten:

  • Für Beraterinnen reicht das Wissen aus der Sachkundeprüfung allein nicht, sondern sie sollten sich laufend fortbilden.
  • Viele weitere Fähigkeiten, die Beraterinnen benötigen (Zuhören, gut erklären, Zeitmanagement, etc.), lernt man durchs Tun und indem man von erfahrenen Beraterinnen mitgenommen wird.
  • Für einen guten Job bei einer Fondsgesellschaft ist ein abgeschlossenes Hochschul-Studium von Vorteil. Das darf gern mit Zusatz-Qualifikationen ergänzt werden.
  • Ein CFA-Abschluss wird im Fondsmanagement erwartet, allerdings lässt sich dieser auch berufsbegleitend machen.
  • Angestellte bei einer Fondsgesellschaft können auf jeden Fall mit zusätzlichen Fortbildungen, über die dann auch ein Abschluss-Zertifikat ausgestellt wird, punkten. Insbesondere hochwertige Zusatz-Qualifikationen wie der CFP lassen sich beim nächsten Gehalts- oder Bewerbungsgespräch in die Waagschale werfen.
  • Ein Job in der Finanzbranche bedeutet lebenslanges Lernen, weil es immer neue Entwicklungen, Produkte und Technologien gibt.
  • Ein wichtiger Neben-Effekt bei Weiterbildungen ist auch die Erweiterung des Netzwerks, z.B. durch Alumni-Veranstaltungen. Daher sind Präsenz oder Teilpräsenz-Veranstaltungen reinen digitalen Formaten vorzuziehen.
  • Oft beteiligt sich der Arbeitgeber an den Kosten für eine Weiterbildung. Die Zeit muss im Regelfall der Arbeitnehmer aufwenden.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Panelisten und unseren Zuhörern!

Und immer im Hinterkopf behalten: Das Leben ist ein lebenslanger Lernprozess – ganz besonders in der Finanzbranche!

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