Katherine Starks ist Head of Asset Servicing bei unserem neuen Fördermitglied BNY Mellon in Frankfurt. Welche Aufgaben sich hinter diesem Titel verbergen und wie es bei BNY Mellon generell um Frauen bestellt ist, darüber unterhält sich Katherine Starks mit Fondsfrau Anke Dembowski.

Frau Starks, sagen Sie uns kurz, was Sie bei BNY Mellon machen?
Aber gerne. Ich verantworte seit 2018 die Leitung des Geschäftsbereichs Asset Servicing in Deutschland, Österreich, Schweiz sowie für Zentral- und Osteuropa bei The Bank of New York Mellon SA/NV in Frankfurt. Ich bin mit dem Ziel angetreten, dass Unternehmen in die nächste Wachstumsphase für unser Custody-, Verwahrstellen- und Fondsbuchhaltungsgeschäft zu führen und freue mich über die positiven Geschäftsentwicklungen, die wir seitdem realisiert haben.

Stand für Sie schon immer fest, dass Sie in der Fondsbranche landen würden? Oder was hat den Ausschlag dafür gegeben?
Meine berufliche Laufbahn habe ich größtenteils in der Finanzindustrie verbracht. Auch wenn meine Karriere zunächst außerhalb der Fondsbranche stattgefunden hat, so hatte ich immer ein persönliches Interesse an dieser Industrie. Letztendlich war es allerdings die Rolle, welche mir von BNY Mellon offeriert wurde, die mich zu einem Wechsel in die Fondsbranche motiviert hat. In dieser Rolle konnte ich meiner Leidenschaft für Sales und People Management gerecht werden und nach den ersten Gesprächen wusste ich, dass ich mit meinem neuen Team erfolgreich sein würde.

Könnten Sie näher ausführen, warum Sie bei BNY Mellon arbeiten wollten?
Team, Kultur und Innovation bei BNY Mellon haben mich überzeugt. Ich habe BNY Mellon als soziale Organisation kennengelernt, die einen starken Fokus auf Diversity und Leadership hat. Die Unternehmenskultur ist geprägt von Respekt und Gleichberechtigung, in der wir uns zugehörig und familiär fühlen und unsere Verschiedenheit zum Wohle aller einbringen können. Die aktuelle Covid-19 Situation hat mich erneut in dieser Meinung bekräftigt und aufgezeigt, wie die Organisation Mitarbeiter/innen dabei unterstützt in diesen schwierigen Zeiten den Spagat zwischen privaten und beruflichen Herausforderungen zu bewältigen.

Wie fördert BNY Mellon Frauen, bzw. wie geht das Unternehmen das Gender-Thema an?
Das Empowerment weiblicher Mitarbeiter ist bei BNY Mellon eines der großen und globalen Anliegen. Aus diesem Grund hat unsere Organisation das BNY Mellon Women’s Initiative Network (WIN) ins Leben gerufen, welches sicherstellt, dass unsere Mitarbeiterinnen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ihr volles Potenzial zu entfalten und sich zu Führungskräften entwickeln zu können. Einzelne Standorte unseres Unternehmens verfügen über ein eigenes WIN-Team, an dem sich Mitarbeiterinnen sowie auch Male-Allies beteiligen. Die WIN-Initiative bündelt Coaching-, Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen sowie die Möglichkeit sich aktiv ein internes Netzwerk mit Mitarbeiterinnen weltweit aber auch mit externen Frauennetzwerken aufzubauen. Seit Jahren veranstaltet unser Frankfurter WIN-Team Veranstaltungen für Mitarbeiter, Partner und Kunden, bei denen wir Gender-Themen in Workshops oder Impulsvorträgen diskutieren.

Was ist der Driver dafür, dass sich BNY Mellon um Diversity und Gender-Gleichstellung bemüht? Welchen Nutzen verspricht sich das Unternehmen davon?
Diversity und Chancengleichheit sind zentrale Themen und gelebte Praxis bei BNY Mellon und für mich persönlich eine Herzensangelegenheit. Man muss in unserer Organisation keine Lanze mehr dafür brechen, dass diese Themen ein Erfolgsfaktor für viele Bereiche im Unternehmen darstellen. Unter Diversity verstehen wir nicht nur die Vielfalt von beispielsweise Nationalität, ethischer oder soziokultureller Herkunft, Sexualität, Religion, Geschlecht und Alter, sondern auch eine Vielfalt an Charakteren, Qualifikationen und Meinungen. Derlei Verschiedenheit ist notwendig, um erfolgreiche Teams zu formen. Aus unserer Vielfalt und Heterogenität bei BNY Mellon in Frankfurt entstehen innovative Ideen und Lösungen, die für unsere Kunden sowie unser Unternehmen nachhaltigen Mehrwert schaffen. Als Manager fordern und fördern wir diese Ausprägungen von Vielfalt und haben diese in unseren Teams sowie unserer Unternehmenskultur fest verankert. Gerne möchte ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass BNY Mellon seit mehreren Jahren ein Unterzeichner der Urkunde der Charta der Vielfalt ist.

Wie sieht es bei BNY Mellon mit Frauen in Führungspositionen aus?
In unserem Corporate Social Responsibility (CSR) Report veröffentlichen wir die Kennzahlen für die Frauenquote in den jeweiligen Führungsebenen. Ende 2019 hatten wir eine Frauenquote von 29% im Senior Management und 35% im mittleren Management. Der Vollständigkeit halber möchte ich auch noch die weltweite Frauenquote von 41% über alle Hierarchieebenen hinweg erwähnen. Wir konnten diese Quoten über die letzten Jahre verbessern und arbeiten kontinuierlich daran eine ausgewogene Verteilung über alle Führungsebenen zu erreichen.

Haben Sie Familie? Und wie organisieren Sie Job und Familie, so dass es sich gut anfühlt?
Ja, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mein Mann ist Musiker und konnte sich tagsüber um unsere Kinder kümmern, was für mich Freiräume geschaffen hat. Hierdurch konnte ich sowohl meinem Beruf als auch meiner Familie gerecht werden. Eine Balance zwischen Leben und Beruf herzustellen ist ein wesentlicher Faktor für mein Wohlbefinden. Neben all den Verpflichtungen gilt es auch mir ganz bewußt mal Zeit für mich zu nehmen und Aktivitäten nachzugehen, die mich glücklich machen. Um meine Ziele zu erreichen, glücklich zu sein und dadurch auch andere glücklich zu machen, musste ich lernen auf mich selbst zu achten.

Was raten Sie jungen Frauen, die sich für Karriere interessieren?
Die Finanzbranche braucht dringend mehr Frauen, vorallem in Führungspositionen. Die Branche hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend um die Förderung von Frauen gekümmert. Das spiegelt sich in einem moderaten, aber kontinuierlichen Anstieg des Anteils von Frauen in Spitzenpositionen wider. Was wären meine Ratschläge an junge Frauen am Anfang ihrer Karriere? Sie sollten sich Projekte wählen, die anspruchsvoll und interessant sind und sich nicht davor scheuen mutig und selbstbewußt über die eigenen Erfolge zu reden. Sie sollten immer nach Mentoren oder einem Coach suchen, um die eigenen Ziele und Stärken besser zu verstehen. Mein letzter, aber vielleicht wichtigster, Ratschlag wäre „Leave bad bosses“. Führungskräfte die keine Verantwortung übernehmen, keinen respektvollen Umgang pflegen und Mitarbeiter nicht dabei unterstützen sich zu entwickeln sind ein Hindernis auf dem eigenen Karriereweg.

Vielen Dank für das Interview, Frau Starks!

Foto: BNY Mellon

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