Die Privatbank Donner & Reuschel Aktiengesellschaft ist neuer Unterstützer der Fondsfrauen. Wir sprechen mit Natalie Schmid, die bei Donner & Reuschel die Themenbereiche Corporate Social Responsibility & strategische Kommunikation verantwortet. Sie gibt dabei Einblicke, wie Diversity bei Donner & Reuschel und in der SIGNAL IDUNA-Gruppe, zu der das Haus gehört, gefördert wird.

Warum ist Diversity bei Donner & Reuschel ein Thema? Was versprechen Sie sich von mehr Diversity?
Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt essenziell ist, um sich als Unternehmen weiterzuentwickeln. Je vielfältiger ein Team ist, umso vielfältiger sind die Perspektiven, aus denen ein Aspekt betrachtet wird. Und je mehr Blickwinkel zu einer Idee beitragen, umso interessanter – und auch tragfähiger – wird das Ergebnis. Es geht um den berühmten Blick über den Tellerrand!

Verfolgen Sie bei sich im Unternehmen, wie viele Frauen sich auf Führungsposten bewerben, wie viele Frauen nach der Elternzeit wieder ins Unternehmen zurückkommen oder ähnliche Zahlen?
Wir haben zwar keine ausgewiesene Quote, versuchen aber, ein ausgewogenes Verhältnis hinzubekommen. Der Frauenanteil im Aufsichtsrat liegt bei 4 von 9 Aufsichtsräten. Bei der Vorstandsbesetzung wird dies für zukünftige Berufungen berücksichtigt. Insgesamt sind wir aber noch nicht am Ziel.

Das sind wohl erst die wenigsten Unternehmen! Wie wird bei Ihnen im Haus Diversity gefördert? Haben Sie spezielle Frauen-Förderprogramme?
Ich bin bei Donner & Reuschel seit 2019 für den Bereich Corporate Social Responsibility verantwortlich, und das Thema „Frauen“ gehört da explizit mit hinein. Gemeinsam mit einigen Kolleginnen werde ich mich auch im internen Frauen-Netzwerk der SIGNAL IDUNA-Gruppe engagieren, zu der wir als Bankhaus gehören. Dort bauen wir aktuell ein übergreifendes FrauenFührungsNetzwerk aus.

Interessant! Und was bietet Ihr Unternehmen, um flexibles Arbeiten – beispielsweise für Eltern kleiner Kinder – zu ermöglichen?
Wir bieten allen Mitarbeitenden absolute Flexibilität, indem wir mobile Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt und das starre 9-to-5-Konstrukt aufgebrochen haben. Das hatten wir bereits kurz vor dem ersten Lockdown umgesetzt, sodass wir dieses neue Modell in der Pandemie gleich erproben konnten. Es hat sich sehr bewährt. Gerade für Eltern mit Kindern ist diese Flexibilität sehr angenehm und wird nicht nur gut angenommen, sondern vom Vorstand auch gefördert und führt zu wirklich guten Ergebnissen.

Nehmen Sie Frauen als separate Kundengruppe wahr oder bieten Sie gar spezielle Frauen- oder Gender-Produkte an?
Bei uns werden alle KundInnen umfassend beraten, ganz unabhängig von Geschlecht oder Neigung. Ausschlaggebend sind der Kenntnisstand über ein Finanzprodukt, die Risikobereitschaft und der ganz persönliche Bedarf unserer KundInnen. Wir haben seit weit über 10 Jahren etablierte Frauenformate und fördern beispielsweise FiDAR und andere externe Frauen-Netzwerke.

Was sollten Ihrer Meinung nach Frauen tun, wenn sie eine Karriere in der Finanz-Branche anstreben?
Das Allerwichtigste ist aus meiner Sicht, dass die Frauen sich trauen, sich zu bewerben- gerade in unserer Branche, die nach wie vor als Männerdomäne gilt. In eher technischen oder analytischen Umfeldern, wie zum Beispiel dem Portfoliomanagement, kann ein weiblicher Impuls nur gut tun. Wir freuen uns immer über weibliches Selbstbewusstsein auch in diesen Themenfeld.

Vielen Dank für die Einblicke in Ihr Haus und Ihre Tipps, Frau Schmid!

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