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State Street ernennt Maria Cantillon zum Head of Sector Solutions for EMEA

State Street Corporation gab im Juni 2018 die Ernennung von Maria Cantillon zum Head of Sector Solutions for Europe, the Middle East and Africa (EMEA) bekannt. Cantillon, die vorher bei State Street Global Head of Alternative Asset Manager Solutions war, wird die Vertriebsstrategie für die wichtigsten potenziellen und bestehenden Kunden in der Region verantworten, leiten und vorantreiben. Sie berichtet unmittelbar an Liz Nolan, CEO für EMEA bei State Street. Vorher hatte Cantillon den Bereich Alternative Investment Managers bei BNP Paribas Securities Services geführt und war dort Mitglied im Executive Committee. Im Verlauf ihrer Karriere hatte sie ähnliche Sales- und Relationship-Positionen bei HSBC und J.P. Morgan in Singapur, Hongkong und London inne. Maria Cantillon gilt als Vertriebstalent. Liz Nolan sagt über sie. „Außerdem hat Maria sich während ihrer sieben Jahre bei State Street immer für Diversity, Inklusion und gemeinnützige Aktivitäten engagiert. Ihre Ernennung ist ein großartiges Beispiel dafür, wie viel Talent wir in unserer Organisation haben.“

Fondsfrau Anke Dembowski stellt Maria Cantillon einige Fragen zu ihrem Job und ihrem Engagement für Diversity.

Frau Cantillon, was genau sind Ihre Aufgaben als Head of Sector Solutions?
Ich leite den Vertrieb in EMEA für unser Investment Services Business, und bin dort außerdem für unsere wichtigsten Kunden verantwortlich.

Was reizt Sie an dieser Aufgabe besonders?
Vertrieb hat mich immer begeistert, und die Aussicht, für einen größeren Bereich innerhalb von State Street arbeiten zu können, hat mich sehr gereizt. Ich glaube, dass es wichtig ist, sich selbst auf seinem Karriereweg zu challengen und mit möglichst vielen unterschiedlichen Personen und Teams zusammen zu arbeiten. Die ausgeschriebene Position bot genau die Gelegenheit, das zu tun.

Sie sind u.a. für die Region Naher Osten zuständig. Rechnen Sie damit, es in dieser Region als Frau etwas schwieriger zu haben als wenn Sie ein Mann wären?
Ich hoffe, nicht. Wenn doch, dann werde ich es als Gelegenheit sehen, für mehr Diversity zu kämpfen. State Street ist seit über einem viertel Jahrhundert im Nahen Osten präsent, und hat sich in dieser Zeit auch dort für die Wichtigkeit von Gleichstellung ausgesprochen. In unserem Unternehmen möchten wir die Kunden und Gesellschaften, denen wir unsere Services anbieten, spiegeln, und dabei sind eine breit diversifizierte Mitarbeiterschaft und Inklusions-Kultur ein essenzieller Part. Dafür haben wir aus der internationalen Kundschaft bereits positives Feedback erhalten, auch aus dem Nahen Osten. Persönlich habe ich während meiner Karriere ein globales Netzwerk an Branchen-Kontakten aufgebaut, auch über internationale Organisationen, wie z.B. das Milken Institute oder AIMA. Diese Verbindungen habe ich als weitere Plattformen genutzt, um mehr Augenmerk auf Diversity- und Inklusions-Themen zu lenken.

Sie sagten, dass Sie sich bei State Street für Diversity, Inklusion und gemeinnützige Aktivitäten engagiert haben. Verraten Sie uns, was Sie hier getan haben?
Ich halte Diversität in der Mitarbeiterschaft und Mentoring-Programme für wichtig. Daher bemühe ich mich, ein ‘Champion for Women in Business’ zu sein. So bin ich beispielsweise Co-Chair und Gründerin von State Streets EMEA Diversity Council. Außerdem bin ich Direktorin der Walworth Academy und arbeite gemeinsam mit der Schule an Jugend-Entwicklungs-Projekten. Daneben unterstütze ich internationale Charity-Organisationen wie Absolute Return for Kids (ARK). Diese Organisation entwickelt Lösungen, um das Leben von Kindern in London zu verbessern. Ich helfe hier auch bei deren Mentoring-Programm.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Engagement!

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