Unser Young Professionals-Team hat am 15. Dezember wieder einen digitalen Lunch Talk durchgeführt. Diesmal ging es darum, wie sich junge Frauen Gehör verschaffen können und wie sie am besten ihre Ideen, Wünsche und Leistungen rüberbringen. Über 40 Teilnehmerinnen hatten sich angemeldet, darunter viele junge Frauen.

Fondsfrau Anke Dembowski stellte zunächst das neue Buddy-Programm der Fondsfrauen vor: Es ist dieses Jahr zusätzlich zum bereits seit 6 Jahren existierenden Mentoring-Programm für erfahrene Kräfte aufgesetzt worden, als weiteres Mentoring-Programm für Berufseinsteigerinnen, die weniger als 5 Jahren Berufserfahrung haben. Das Bewerbungsfenster ist noch offen, bis zum 31. Januar. Wer mehr dazu lesen oder sich bewerben möchte, kommt hier weiter.

V.l.n.r.:Anke Dembowski, Julia Pomer, Judith Galter, Simin Heuser, Teresa Schulden.
Foto: Julia Trejo

 

 

Anschließend diskutierte die Runde darüber, welche Themen es sind, die insbesondere die Gruppe der Berufseinsteigerinnen beschäftigt, und die daher auch Thema im Buddy-Programm sein können.

Unter der Moderation von Anke Dembowski diskutierten:

  • Judith Galter. Sie arbeitet bei Bitpanda, einer Handelsplattform für digitale Assets (Wien)
  • Simin Heuser. Sie ist Finanzjournalistin, und viele kennen sie von ihren Social Media-Aktivitäten bei den Fondsfrauen (Köln)
  • Julia Pomer. Sie ist Director Wholesale Clients Germany & Austria bei ThomasLloyd Global Asset Management (Zürich)
  • Teresa Schulden. Sie ist Business Manager für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei BlackRock (Frankfurt)

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Im Gespräch ging es immer wieder ums eins: Die Sache mit dem Aschenputtel funktioniert im richtigen Leben nicht! Ganz so bescheiden wie im Märchen kommen wir nicht voran und realisieren nicht das, was wichtig ist! Wir müssen uns sichtbar machen und Gehör verschaffen! Die Take-Aways aus der Diskussionsrunde waren folgende:

  • Es ist wichtig, dass wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen. Vielmehr sollten wir selbstsicher auftreten und unsere Punkte ruhig und deutlich vorbringen.
  • Wir dürfen und sollten auf unsere besonderen Kenntnisse, Erfolge und Fähigkeiten aufmerksam machen. Auch wenn uns das wie Selbstlob vorkommt, wird es von Dritten normalerweise nicht negativ wahrgenommen.
  • Frauen entschuldigen sich oft für Dinge, die sie nicht verursacht haben. Außerdem schwächen sie ihre Aussagen gern mit einem „vielleicht“ oder „ich weiss ja nicht, aber…“ ab. Das brauchen wir nicht!
  • Gerade Quereinsteigerinnen bringen etwas mit, das gewünscht ist: Expertise aus anderen Fachgebieten, die in die Finanz-Welt gebracht wird. Quereinsteigerinnen sollten sich dieses Vorteils bewusst sein, anstatt ihn als Manko zu sehen.
  • Manchmal nehmen wir Dinge, die uns stören, persönlich, auch wenn sie sich aus der Situation heraus ergeben und gar nicht persönlich gemeint sind. Nicht lange ärgern, sondern weitermachen! heißt die Devise.
  • Jeder ist dankbar dafür, wenn wir gute Ideen einbringen – selbst dann, wenn sie nicht von uns stammen. Gute Ideen rüberzubringen ist auf alle Fälle besser als den Mund zu halten!
  • Wenn wir etwas haben, das uns zu Höchstleistungen motiviert, sollten wir das klar artikulieren! Unsere Chefin oder unser Chef kann sonst nicht wissen, ob wir eher auf eine Beförderung, einen Firmenwagen, einen Bonus, oder auf mehr Arbeitsflexibilität erpicht sind. Daher müssen wir klar sagen was wir anstreben. Und übrigens: nicht denken, das unsere Erwartungen unlautere Forderungen enthalten… meistens tun sie das nicht!

Und was die Diskussionsrunde den Chefinnen und Chefs mit auf den Weg gegeben hat: Gebt auch ruhigeren Mitarbeiterinnen Redezeit! Ermuntert sie dazu, ihre Ansichten zu teilen! Oder sprecht individuell mit ihnen. Auch leise Charaktere haben interessante Dinge zu sagen, die das Unternehmen weiterbringen können!

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