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Die Arbeitswelt ändert sich rasant!

Das Frankfurt Frühjahrs-Treffen der Fondsfrauen fand am 26. März 2019 im 44. Stock des Trianon-Gebäudes, mit tollem Blick über die Frankfurter City, statt. Über 120 Teilnehmerinnen waren angemeldet. Gastgeber war diesmal die Deka Bank. Deren Zentralbereichsleiter Personal, Siegbert Weissbrodt, begrüßte die Damen und die vereinzelten Herren sehr herzlich und erklärte: „Wir haben uns bei der Deka Bank das Thema Frauenförderung auf die Fahnen geschrieben“. Dabei verwies er u.a. auf die Gleichstellungsbeauftragte Frau Helga Löhr, die das Haus hat. „Wir haben unsere Quote von Frauen in Führungsebenen noch nicht ganz erreicht, aber wir arbeiten daran; beispielsweise indem wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst viel Flexibilität einräumen, durch Angebote wie Teilzeit, Homeoffice und Unterstützung bei der Rückkehr nach der Babypause.“

Neue Aktivitäten bei den Fondsfrauen
Anschließend erzählte Fondsfrau Anne Connelly, was es Neues bei den Fondsfrauen gibt. Besonders hervorzuheben sind das Nachwuchsförder-Programm, das die Fondsfrauen ins Leben rufen, um dem Fachkräftemangel in der Asset-Management-Branche entgegenzuwirken, und der Fondsfrauen-Award, der dieses Jahr im Herbst (am 17. Oktober) zum ersten Mal vergeben wird.

Diskussionsrunde über Frauen in der Arbeitswelt
Es folgte eine Diskussionsrunde, in der über spezielle Herausforderungen von jungen Frauen, von Frauen nach der Babypause und von Frauen, die von einem Auslands-Aufenthalt zurückkehren, diskutiert wurde. Auf dem Panel vertreten waren Daria Lebert, Sales Managerin bei Sauren Fonds-Service AG, Britta Mues-Walter, Partnerin bei MCC und Gründerin der Initiative My career & child, Beate Meyer, Director Wholesale Germany/Austria bei BMO Global Asset Management, und Siegbert Weissbrodt von der Deka Bank. Anne Connelly moderierte die unterhaltsame und sehr divers aufgestellte Runde, so dass viele interessante Aspekte angesprochen wurden.

Um aus den zahlreichen interessanten Diskussionsbeiträgen einige herauszuheben:

Beate Meyer, die eine Auslandsposten in Australien übernommen hatte und nun wieder in Deutschland ist: „Es gibt im Leben keine Garantien. Wenn man ins Ausland geht, ist nicht das Weggehen das eigentlich Schwierige, sondern das Zurückkommen. Das Wichtigste ist übrigens die Pflege des Netzwerks.“

Daria Lebert: „Als Frau in der Asset-Management-Branche ist es hilfreich, wenn man gute Mentoren hat und Leute, die einen fordern und fördern.“

Britta Mues-Walter, die mit ihrer Initiative My career & child Job-Rückkehrerinnen unterstützt: „Wer zeigt, dass er aus seiner Komfortzone herausgehen kann, wird auf dem Arbeitsmarkt immer reussieren.“

Siegbert Weissbrodt gab noch ein Beispiel, wie sein Haus das Band zu den Müttern und Vätern in der Babypause hält: „Wir laden sie alle zu unserer Weihnachtsfeier ein und bieten dazu auch Kinderbetreuung an.“

Klar wurde bei der lebendigen Diskussion jedem, dass sich die Arbeitswelt rasant verändert und sich alle Beteiligten – Mitarbeiter wie Unternehmen – darauf einstellen müssen.

Beim anschließenden Networking-Teil der Veranstaltung mit Fingerfood und Drinks gab es auf jeden Fall genügend Themen, die vertieft werden konnten.

Fotos + Text: Anke Dembowski

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