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Britisches Finanzministerium fordert Asset Manager zu mehr Gender-Diversity auf

Einige der großen Asset Manager in Großbritannien haben einen Brief von der britischen Regierung erhalten, der sie ermahnt, mehr zu unternehmen, um in ihren Unternehmen für eine bessere Gender-Diversity zu sorgen.

Wie die Financial Times berichtet, erhielten 33 Unternehmen entsprechende Post von einem hochrangigen Komitee des britischen Finanzministeriums, die sie dazu auffordert, die „Women in Finance Charter“ zu unterschreiben. Zu den Empfängern gehören u.a. Amundi, Pimco, Vanguard, Goldman Sachs Asset Management, JPMorgan Asset Management und UBS Asset Management. Wenn sie die Charta nicht unterschreiben würden, werde man sie zu einer Erklärung auffordern, warum sie dies nicht wollten.

Die „Women in Finance Charta“ wurde mit Unterstützung der britischen Regierung vor zwei Jahren veröffentlicht und fordert Unternehmen dazu auf, sich konkrete Ziele bezüglich der Förderung von Frauen zu geben und zu veröffentlichen, welche Schritte man unternimmt, um die Ziele zu erreichen.

Bislang haben 162 Firmen aus dem Finanzsektor, die insgesamt 600.000 Mitarbeiter beschäftigen, die „Women in Finance Charta“ unterzeichnet, berichtet die Financial Times.

Parlamentsmitglied Nicky Morgan, die auch Vorsitzende des Komitees des britischen Finanzministeriums ist, erklärt, dass die Fortschritte der Initiative „begrüßenswert“ seien. Sie unterstreicht jedoch, dass das Ziel der Charta darin bestehe, dass „alle Unternehmen“ in der Finanzdienstleistungsbranche ihre Unterstützung geben und „konzertierte Anstrengungen unternehmen, um ihre Geschlechtervielfalt zu verbessern, insbesondere in Führungspositionen“.

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