Aktuelles Allgemein Job

Das Outfit prägt den professionellen Eindruck

Regionalmeeting mit Etikette-Expertin Nandine Meyden am 1. Juni in Frankfurt
Rund 70 Frauen waren zum Regionalmeeting in Frankfurt angemeldet, das am 1. Juni stattfand. Host war diesmal Union Investment, bei denen wir uns sehr herzlich für die Gastfreundschaft bedanken.

Nach Begrüßungsworten von Bernd Pompetzki, Abteilungsleiter Personalmanagement bei Union Asset Management Holding AG, berichteten die drei Fondsfrauen Anne Connelly, Anke Dembowski und Manuela Fröhlich über die aktuellen Aktivitäten der Fondsfrauen. Beispielsweise ist eine Erweiterung des Frauennetzwerks in die Schweiz und nach Luxemburg geplant und es gibt zwei neue Workshop-Formate: Eins für Anlageberaterinnen und eins für Frauen im Fondsmanagement und Research.

Den Vortrag bestritt Etikette-Expertin Nandine Meyden, zum Thema „Image und Outfit. Nachdenken über Femininität in einer männlichen Branche“. Meyden ist Autorin mehrerer Etikette-Bücher und Interviewpartnerin in verschiedenen TV- und Radiosendungen und somit eine ernst zu nehmende Fachfrau in diesem Bereich. Sie meint, dass es nicht möglich sei, nicht zu kommunizieren – eben auch durch das Outfit und die sonstige äußere Erscheinung.

Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren
Frauen wie Männer sollten Wert auf eine professionelle Erscheinung legen, weil sie von ihrem Umfeld u.a. danach eingeschätzt würden. Beispielsweise wirken kurze oder zusammengesteckte Haare im Büro-Umfeld professioneller als eine offene Lockenmähne. Diese werde zwar als sexy wahrgenommen, aber das sei im Job nicht wichtig. Sie warnte Frauen auch davor, im Sommer allzu luftiges Schuhwerk zu tragen oder auf eine Seidenstrumpfhose zu verzichten. „Wenn die Männer in geschlossenen Schuhen, Hose, Hemd und Anzug dort sitzen müssen, und die Frauen im flattrigen Sommer-Dress daher kommen, ist es schwierig, auf Gleichberechtigung im Job zu pochen“, meint Meyden.

Auch interessant: Eine weiße Bluse oder ein helles Shirt unter dem Blazer wirken seriöser als etwas Dunkles. Auf Selbst-Berührungen wie das Drehen der Haare oder das Kauen an Nägeln sollte man am besten verzichten. „Hochrangige Personen berühren sich nicht selbst“, so Meyden, „denn das wirkt unsicher.“

Beim anschließenden Networking mit Drinks und Snacks gab das Thema viel Gesprächsstoff und einige Lacher her.

 

Fotos: Union Investment