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Buchbesprechung: Glücksmacher. Zum Glück gibt’s… Wege

Dieses Buch von Stefan Dederichs handelt von unserer Sehnsucht nach Glück und hilft dabei, sein eigener Glücksforscher zu werden.

Business Village-Verlag
ISBN 978-3-86980-392-0 (Druckausgabe)
ISBN 978-3-86980-393-7 (E-Book, PDF)
Hardcover, 313 Seiten
Erschienen: September 2017
Gebundene Ausgabe: 19,95 € (D)

Ein Lebens-Ratgeberbuch ist vielleicht das Richtige Thema für eine Buchrezension zum Jahreswechsel. Denn gerade dann bietet es sich an, über sein Leben und seinen Job nachzudenken. Und was läge dann näher als zu überlegen, wie man in seinem Leben Glück finden kann?

Stefan Dederichs Buch vom Glück („Glücksmacher. Zum Glück gibt’s… Wege“) ist eine angenehme Ferienlektüre, nicht zu abgehoben, nicht zu Omm. Es ist, als säße der Typ mit Glatze und Lederjacke neben eine im Après-Ski-Zelt und redete Tacheles mit einem. Viel kreist um seinen Lieblingsspruch „Herr, gib mir die Kraft, Dinge zu verändern, die ich ändern kann. Gib mir die Geduld, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Dederichs motiviert dazu, seinen eigenen Weg zum Glück zu suchen und individuell umzusetzen, ohne Jammern, dass dieser oder jener Mensch damals nicht geholfen hätte. „Du bist der wichtigste Mensch, der sich um Dich kümmern sollte und kann!“, gibt er uns mit auf den Weg.

Und für uns Mädels aus der Finanzbranche hält er auch einen passenden Spruch parat: „Lauf nicht dem Geld hinterher. Richtig ist, der Freude, dem Glück, hinterherzulaufen – alles andere erfolgt dann von alleine.“ Lockerheit und echte Freude im Job und beim Geldverdienen wünschen wir uns sicher alle, daher sind solche Hinweise wertvoll – wenn auch nicht immer leicht umzusetzen.

Was ich an dem Buch besonders mag ist, dass es auf den Leser selbst verweist und nicht nach anderen Schuldigen fürs Nicht-Glücklichsein sucht. Impulse können wir natürlich von außen bekommen bzw. uns einfach nehmen (Seminare, Bücher, Gespräche mit tollen Menschen). Machen und umsetzen müssen wir unser Glücks-Suche und Glücks-Findung aber alleine.

Fett gedruckte Merksätze, die man sich vielleicht auch im Nachgang nochmal durchliest, und Aufgaben, bei denen man z.B. seine 10 größten Wünsche aufschreibt, damit man sie verfolgen kann, runden das Buch ab. Ich kenne zwar keinen, der solche Aufgaben in Ratgeber-Büchern tatsächlich niederschreibt, aber auch ohne das Erledigen dieser „Hausaufgaben“ ist das Buch eine Ferienlektüre, die uns weiterhelfen kann bei den beiden großen Lebensfragen: Was muss ich tun, um ein glückliches Leben zu führen? Und was genau ist eigentlich Glück?

Mit „Plus-Paket“: Trainingsbuch und Glücks-Gutscheine
Für ganz fleißige Hausaufgaben-Macher gibt es dann noch eine Art Trainingsbuch, „Das Glückstrainingsbuch zu einem glücklichen Leben“.

Und für diejenigen die einem guten Freund oder dem Partner eine Freude machen wollen, einen Gutschein-Block mit 12 Glücksscheinen. Einer davon lautet beispielsweise „Zeit zu zweit, mal wieder richtig quatschen, Spaß haben und den Alltag vergessen. Glücksschein für einen Abend gemeinsames Kochen“.

Na dann: Viel Spaß und Erfolg bei der Suche nach dem Glück!

Fazit: Locker-flockig geschrieben, leicht zu lesen. Gut für einen selbst und auch zum Weiterschenken (schließlich soll man nicht versuchen, Glück krampfhaft festzuhalten). Viele der Tipps und Inhalte kennt man zwar schon (z.B. nur was Du Dir konkret und bildhaft vorstellst, kannst Du auch erreichen), aber auf diese Weise zusammengestellt ist es gut, sich die Ideen mal wieder vor Augen zu führen.

Fondsfrau Anke Dembowski hat auch ein Interview mit Stafan Dederichs geführt, das auf dieser Website veröffentlicht ist.